Ruhrnachrichten berichten über dieBasis

Wenn das Engagement in einer politischen Partei dazu führt, dass man sich um seinen Job bzw. seine Aufträge fürchten muss, leben wir in keiner DEMOKRATIE mehr!

Wir wünschen unserem ehemaligen Mitglied Christian Schulz alles erdenklich Gute und viel Durchhaltevermögen!

Auszug aus dem Bericht von Sport.de:

„Christian Schulz fährt seit 2011 die Profi-Mannschaft von Borussia Dortmund. Ein Bericht der „Ruhr Nachrichten“ sorgt jetzt aber für Wirbel. Grund dafür ist die politische Einstellung des 52-Jährigen, soll Schulz doch zu den Mitgründern des Dortmunder Stadtverbands von „dieBasis“ gezählt haben.

Die Partei gibt es seit 2020 und hatte sich aufgrund des Unmuts über die damals geltenden Corona-Maßnahmen gebildet. Wie es heißt, engagierte sich auch Schulz bei „dieBasis“, wurde sogar auf der Gründungsversammlung in den Vorstand gewählt und sei dort „bis heute stellvertretender Vorsitzender des Stadtverbandes“.

BVB distanziert sich von Schulz‘ politischer Einstellung

Borussia Dortmund weiß über Schulz‘ Tätigkeit Bescheid und äußerte sich gegenüber den „Ruhr Nachrichten“ zur politischen Haltung des Busfahrers. Der Vereine habe Schulz „schon vor einigen Monaten deutlich mitgeteilt, dass Positionen der Partei, für die er sich in der Vergangenheit engagiert hat, mit den Positionen von Borussia Dortmund nicht im Ansatz vereinbar sind“.

Weiter heißt es: „Herr Schulz hat uns daraufhin mitgeteilt, dass er sich nicht mehr aktiv politisch in der besagten Partei engagiert, dass er sein Amt ruhen lässt und bei der nächsten Wahl nicht mehr für eine Kandidatur zur Verfügung stehen wird.“ Schon jetzt würde Schulz nicht mehr an Sitzungen teilnehmen, gab er an. Der Klub habe die Information, dass Schulz „unserem intensiven Gespräch schon vor Monaten“ hat „Taten folgen lassen“.

Version Redaktion Ruhr24:

Der Fahrer selbst erklärte gegenüber der Regionalzeitung, dass er sein Amt als stellvertretender Vorsitzender des Stadtverbandes mittlerweile „ruhen lässt“. Dies sei seine „freie Entscheidung“ gewesen. „Keiner, tatsächlich niemand bei Borussia Dortmund hat mir dazu geraten“, sagte Schulz, der in Zukunft nach eigener Aussage nicht mehr für einen Posten bei „dieBasis“ kandidieren werde. Gleichzeitig beteuerte Schulz, dass sich die Partei von „Reichsbürgern“ und „jeglichem Rechtsextremismus“ distanzieren würde.“

BVB hatte Christian Schulz nahegelegt, das Amt ruhen zu lassen
 
Berufliche Folgen sollen die politischen Umtriebe des BVB-Busfahrers vorerst nicht haben. Laut dem Bericht habe der Bundesligaverein aus Dortmund seinem „Schulle“ bereits vor Monaten nahegelegt, sein Amt in der Partei ruhen zu lassen. Denn die Positionen der Partei seien mit denen des Vereins „nicht im Ansatz vereinbar“, wird der BVB dort zitiert.“